Perlentaucher

Wir tauchen besessen nach Himmel und Hölle

Zur Quelle ein Meer voll Vertrauen

Kein Grauen umklammert die Sinne

Entrinnen wir dem schwarzen Blick zurück

Verlassen den Taumel der Strasse

Verwandeln Schreie in Lieder

Und wieder in Schreie und wieder in Lieder

Zeitloser Trost

 

            Der Sog der Hoffnung zieht uns hinab

            Wir singen den Kanon der Nacht

            Wir bitten zum Tanz der Perlentaucher

            Träume die du träumst träumen sie auch dich

            Das was du träumst träumt es auch dich

            Zeit ist die Währung

 

Tausend Rosen hast du geschossen

Unverdrossen gelebt deine Flügel sind verklebt

Du gleitest dem Glück hinterher

Treibst den Augenblick vor dir her

Im Nacken den Schnerz der Vergangenheit

Gefangen seit dem ersten Stich ins Herz

Im Dunkeln glaubst du gern

Von fern ist das Leben Komödie hautnah Tragödie

Bei Tageslicht umnachtet

 

            Der Sog der Hoffnung....

 

Du hälst deine Karten zu nah an der Brust

Du kannst sie selbst nicht mehr sehen

Geschehen ist viel nicht immer Spiel

Und deine Haut ist aus Glas dir graut vor Berührung

Und dem einsamen Sieg des Spotts

Doch allem zum Trotz sind die Türen noch offen

Zwischen Hoffen und Frieren spürst du Zeit...losen Trost

 

            Der Sog der Hoffnung zieht uns hinab

            Wir singen den Kanon der Nacht

            Wir bitten zum Tanz der Perlentaucher

            Träume die du träumst träumen sie auch dich

            Das was du träumst träumt es auch dich

            Zeit ist die Währung